Yoga

„A person who is satisfied is easier to live with.“

Brad Blanton
Tree Pose Ibiza
Warum Yoga?

In unserer schnelllebigen, hochkomplexen und digitalen Welt kommt das eigene Wohlbefinden nicht selten zu kurz. Wir hetzen zwischen Job und Freizeitangeboten, verschiedenen Rollen hin und her, fühlen uns von den vielfältigen Anforderungen von außen überfordert. Die Tage und Wochen verfliegen, die To Do-Liste ist endlos und – wer kennt es nicht – meist sind es die schönen Dinge, die wir uns selbst gönnen wollten, die Ruheoasen, die wir unserem stressigen Alltag als erstes opfern.

Und doch sind es genau diese Pausen, die wir immer wieder brauchen, um Abstand vom permanenten Gedankenrauschen zu bekommen, innere Ruhe zu finden, neue Kraft zu schöpfen.

Yoga ist eine maximal effektive Methode, innerhalb kurzer Zeit wieder ruhiger, klarer, gelassener und zufriedener zu werden.

Denn beim Yoga fokussieren wir unsere Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment. Achtsam und wertfrei beobachten wir die Empfindungen, die uns unser Körper zur Verfügung stellt. So stellen wir eine Verbindung zu uns selbst her und spüren, was uns hier und jetzt gut tut – wir sind in einem Bewusst-Seins-Zustand.

Manchmal reicht es, ein paar mal tief und bewusst durchzuatmen. Eine Yogastunde kann dein Stresslevel rapide senken und je regelmäßiger du Yoga übst, desto stärker wird es sich auch auf dein Leben, deinen Mindset und dein Umfeld auswirken.

Das hört sich vielleicht zunächst etwas abgefahren an und ist mit Worten nicht nur schwer zu beschreiben, sondern wird auch sehr individuell wahrgenommen. Deswegen hilft nur eins: Probier es aus und erfahre den Wert von Yoga für dich selbst :).

“Yoga is not about touching your toes. It is what you learn on the way down.”

Jigar Gor

Was ist Yoga?

Auf diese eigentlich recht einfache Frage gibt es unzählige Antwortmöglichkeiten. Die allgemein gültigste Erklärung lautet:

  • Die altindische Lehre ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie. Das heißt, sie wirkt gleichermaßen auf Körper, Geist und Seele.
  • Die drei wesentlichen Bestandteile der Yoga-Praxis sind körperliche Übungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) und Meditation.

In der modernen westlichen Welt steht bei der Yogapraxis heutzutage meist der körperliche Aspekt und die entspannende Wirkung im Fokus. In diesem eher sportlichen Sinne wäre die Antwort:

  • Yoga ist eine weltliche Lehre, bei der es um körperliche Fitness und Flexibilität sowie das Wohlbefinden geht.
Yoga in der Villa Rey bei umbrischem Sonnenuntergang

„Yoga is the journey of the self, through the self, to the self.“

The Bhagavad Gita

Auch historisch betrachtet ist Yoga frei von Religion. Dennoch folgt die Lehre ethischen Werten, die eine große Schnittmenge mit dem Buddhismus aufweisen. Die ursprüngliche Vorstellung von Yoga wurde im Grundlagenwerk „Yogasutra“ von Patanjali vor rund 2000 Jahren beschrieben. Demnach ist es eine Lebensphilosophie mit Fokus auf die Bewusstwerdung und Selbsterkenntnis des Individuums. Daher könnte man – spirituell betrachtet – auch sagen:

  • Yoga als Lebenseinstellung heißt, sich auf den Weg zur Erleuchtung oder Selbstverwirklichung zu machen.
  • Durch die Befreiung von der Identifikation mit äußeren Umständen und weltlichen Abhängigkeiten soll das damit verbundene Leiden aufgelöst werden.
  • Die körperlichen Asanas sind so gesehen nur ein Hilfsmittel auf dem Weg. Sie bilden einen Kontext, in dem du lernen kannst, deinen Körper und Geist zu kontrollieren.

Doch keine Sorge, auch wenn die Erleuchtung nicht dein erklärtes Ziel ist 😉 – am Ende geht es einfach darum:

  • Mit Yoga tust du dir selbst etwas Gutes.

Du sorgst eigenverantwortlich für mehr Zufriedenheit und Lebensfreude. Das wirkt sich auch positiv auf dein Umfeld aus und bringt damit einen großen Nutzen für dein gesamtes Leben.

Yoga Drehsitz bei Sonnenuntergang auf dem Jetty
Was kann Yoga?

Um nur einige positive Effekte zu nennen, Yoga

  • beruhigt das Nervensystem und sorgt für Entspannung
  • dehnt und kräftigt die Muskeln
  • fördert die Flexibilität
  • macht den Kopf frei und bringt dich zurück ins Gleichgewicht
  • trägt zur Gesundheit von Herz und Kreislauf bei
  • unterstützt das Immunsystem
  • wirkt positiv auf die Stimmung
  • verbessert die allgemeine Fitness und das Wohlbefinden

Welche Yoga-Arten gibt es und welche ist die richtige für mich?

Inzwischen gibt es unzählige Ausprägungen, weswegen die einzelnen Stunden sehr unterschiedlich ausfallen können. Zu den bekanntesten Stilen zählen

  • Klassisches Hatha Yoga umfasst körperliche Übungen (Asanas), die hauptsächlich statisch ausgeführt werden, Atemtechniken (Pranayamas) und Meditation (Dhyana).
  • Vinyasa Yoga: Fließende Bewegungen im Atemrhythmus. Eine spezielle Form davon ist das Ashtanga-Yoga, das eine spezielle Bewegungsabfolge beinhaltet und die wohl anstrengendste Form ist, Yoga zu praktizieren.
  • Yin Yoga: Dieser ruhige Yogastil besteht in der Regel aus Asanas mit viel Bodenkontakt. Die Übungen werden bis zu 5 Minuten gehalten. Dadurch wird den Muskeln ausreichend Zeit gegeben, sich zu dehnen und entspannen. Was sich leicht anhört, ist oftmals gerade für Anfänger auf geistiger Ebene eine Herausforderung und empfiehlt sich daher v.a. für Yogis, die bereits etwas Übung haben.
  • Iyengar Yoga ist eine Stilrichtung, bei der der Fokus auf dem individuellen Einsatz von Hilfsmitteln liegt (z.B. Blöcke, Gurte, zusätzliche Decken, Matten)
  • Bikram Yoga, auch als Hot Yoga bekannt. Hier wird eine festgelegte Abfolge von Übungen bei einer Raumtemperatur von 35-40 Grad durchgeführt.
  • uvm.

Beim Yoga kommt es jedoch nicht nur auf den Stil an. Jeder Lehrer hat seine eigene Art, eine Stunde zu gestalten und bringt seine eigene Persönlichkeit ein. Daher hilft am Ende nur, testen wer und was sich für dich gerade stimmig anfühlt.

Weshalb es sich lohnt, es mit mir auszuprobieren – „Mein“ Yoga

Wenn es um Yoga geht, höre ich oft den Satz “Ich kann das nicht, dafür bin ich zu ungelenkig”. Doch sollte das kein Grund dagegen, sondern vielmehr dafür sein :). Manchmal erzählen mir Menschen auch, dass sie es probiert haben und nach der ersten Stunde völlig frustriert nach Hause gegangen sind. Das finde ich sehr schade, denn es zählt nicht, wer in der Vorbeuge am tiefsten kommt oder den schönsten herabschauenden Hund kann. Vielmehr geht es darum, die Empfindungen des Körpers und den aktuellen Geisteszustand wahrzunehmen und dadurch wieder eine Verbindung zu sich selbst herzustellen.

Für mich ist einer der Hauptaspekte beim Yoga, achtsam und liebevoll mit sich selbst zu sein, frei von Leistungsdruck und den Ansprüchen, die uns unser Umfeld – und leider auch wir selbst – so häufig auferlegen.

Mein Ziel bei einer Yogastunde ist vor allem eins: Dass du dich danach besser fühlst!

Und wie geht das?

Mit meinen Yoga-Angeboten schaffe ich einen Raum ohne Anforderungen oder Erwartungen, in dem du zur Ruhe findest und wieder bei dir ankommst. Deinen Körper mit all seinen Empfindungen spüren, deine Gedanken, Bedürfnisse und deinen Seelenzustand wahrnehmen. In dem du meinen Anleitungen folgen, aber auch einfach das machen kannst, was dir gerade gut tut. Ein Raum, in dem du einfach sein kannst, nichts (tun) musst.

Die Asanas (Yogaübungen) kannst du dann einfach als einen Kontext sehen, dich selbst zu erforschen, daher ist auch der Vergleich mit anderen hier völlig unnötig. Denn es ist deine Erfahrung in diesem Moment, die dich zur Ruhe kommen lässt. So kannst du am Ende der Stunde ausgeglichen, zufrieden und mit einem guten Gefühl für dich selbst nach Hause gehen.

Wie läuft eine Yoga Stunde ab?

Eine klassische Yogastunde beginnt mit einer Anfangsentspannung, die dir die Gelegenheit gibt, erstmal im Hier und Jetzt anzukommen und zu spüren, wie es dir zu Beginn der Stunde geht. Es folgen die Yogaübungen, die je nach Stil unterschiedlich ausfallen können, also eher statisch oder dynamisch, mit Fokus auf einzelne Körperregionen oder sonstige Schwerpunkte. Keine Yogastunde ist komplett ohne eine Endentspannung, idealerweise im Liegen. Dadurch werden die positiven Auswirkungen der Übungen verstärkt.

Eine reguläre Session dauert 90 Minuten und beinhaltet auch Atemübungen, die Pranayamas genannt werden und die regenerative Wirkung der Übungen zusätzlich unterstützen. Selbstverständlich hat Yoga auch bei einer Verkürzung auf 60 oder 75 Minuten einen positiven Effekt.

Nutze eine meiner offenen Stunden oder eine private Schnupperstunde, um dir einen Eindruck zu verschaffen. Wenn du dir unsicher bist oder Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich freue mich auf dich!

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