Mein Leben und ich

Die Reise zu mir selbst ist der spannendste Trip meines Lebens. Wie ich von der Touristik zum Yoga kam und wer ich heute bin.

First Life

Reisen

Seit ich denken kann war das, was mich am meisten fasziniert hat, Reisen und die Welt zu entdecken.

Nach dem Abi nutzte ich die erste Gelegenheit, meine Taschen zu packen und ins Ausland zu gehen. Es begann mit Italien und Frankreich, und seitdem blieb Reisen ein elementarer Teil meines Lebens. Dabei konnte es lange Zeit nicht weit genug sein. Ich entdeckte Südafrika, mein Lieblingsreiseziel, und kehrte immer wieder dorthin zurück. Reiste durch Asien, die Karibik und Lateinamerika.

Doch so sehr ich meine Freiheit immer liebte und die Abenteuerlust mich in die Welt zog, blieb ich stets eng mit meiner Heimat verbunden.

Elke mit Rucksack auf dem Weg nach Thailand

Urlaub kann ich auch beruflich machen.

Elke auf klassischem Bewerbungsfoto

Nach dem Studium machte ich die Liebe zum Reisen zu meinem Beruf und begann für einen großen Reiseveranstalter zu arbeiten. Zunächst in verschiedenen Zielgebieten, später dann im Hauptsitz des Unternehmens.

Meinen vielseitigen Interessen und lieben Menschen, die mir immer wieder Neues zugetraut und mir Chancen gegeben haben, habe ich es zu verdanken, dass ich über 10 Jahre hinweg einen wertvollen Erfahrungsschatz in den verschiedensten Unternehmensbereichen sammeln konnte. Dieser reicht von Produktmanagement über Content Management, Human Resources bis hin zu Vertriebsmarketing.

Die Firma öffnete mir die Türen zur Welt und ermöglichte mir einzigartige Reisen, Erfahrungen und Begegnungen, für die ich zutiefst dankbar bin.

Yoga

Als ich Anfang 30 war, begann ich mich mehr mit Yoga zu beschäftigen. Wie viele hatte ich es schon länger „light“ praktiziert. Ich verstand es zunächst als eine Art „Entspannungssport“ und stellte immer wieder fest, wie gut es mir tut. Wie es aber manchmal so ist im Leben, mussten erst noch ein paar Ereignisse zusammenkommen um tiefer in die Materie einzutauchen.

“What if I fall?” – “Oh darling, what if you fly?”

Erin Hanson

2019 stellte sich mein Leben auf den Kopf. Da dachte ich, vielleicht wäre es das Beste wenn ich das einfach auch mal mache – und erfüllte mir einen größeren Wunsch für mich selbst: Ich nahm 2 Monate Urlaub, um meine Yogalehrerausbildung zu absolvieren und im Anschluss Zeit zum Reisen zu haben.

Für mich war klar, dass es ein schöner Ort sein sollte. Mit Palmen und Meer, und so flog ich nach Thailand – mal wieder auf der Suche nach der weiten Welt und neu, wohl vor allem nach mir selbst. Ich hatte unzählige Fragen im Kopf, auf der bislang spannendsten Reise meines Lebens.

Es war die beste Investition, die ich seit langem getätigt hatte. Zunächst überhaupt nicht mit dem Ziel, selbst Yoga zu unterrichten.

Die erste Gelegenheit ließ jedoch nicht lange auf sich warten und ich war beeindruckt von der Wirkung, die die Stunden auf meine Teilnehmer hatten und von dem Feedback, das ich bekam. Gleichzeitig Das Gefühl, anderen etwas Gutes tun zu können, war für mich selbst der größte Ansporn, weiterzumachen.

Elke beim Yoga im Kopfstand

First you learn Yoga, then you teach yoga. Finally you live Yoga.

Swami Satyananda

Second Life

Auch in meinem eigenen Leben gab es nach der Yogalehrer-Ausbildung größere Veränderungen und Entwicklungen. Ich erlaubte mir selbst Dinge zu realisieren, von denen ich längst vergessen hatte, wie gut sie mir tun. Sie waren über die Jahre in meinem Arbeitsalltag in den Hintergrund getreten und fanden nun wieder Raum. Ich nahm mir selbst die Zeit, mich persönlich und fachlich weiterzubilden, besuchte Selbsterfahrungsseminare und begann meine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Yoga und Meditation nahmen in meinem Alltag einen festen Platz ein und sind inzwischen nicht mehr wegzudenken. Die Verbindungen zu den Menschen, die mir am Herzen liegen, sind tiefer und echter geworden.

Rückblickend bin ich immer noch selbst überrascht, wie sich mein Leben in den letzten zwei Jahren verändert hat, wie viele neue und unbekannte Seiten ich in mir entdecke und Raum gebe.

Warrior Woman bei Sonnenuntergang auf dem Steg

Wer bin ich?

Heute bin ich nicht nur Yogalehrerin. Ich bin auch weiterhin Touristikerin, Eventmanagerin, Projektmanagerin, Online Marketing Managerin, seit neuestem Qi Gong Kursleiterin, angehende Gestalttherapeutin und Seminarköchin. Ich bin Reisende, Abenteurerin, Inspirationsgeberin. Vor kurzem wurde ich sogar zur Feelgood-Managerin ernannt, darüber habe ich mich besonders gefreut :).

Ich liebe es, mit meinen Angeboten einen Raum zu schaffen, in dem Menschen sich selbst besser kennen lernen und erforschen können. Menschen mit meinen eigenen Erfahrungen zu inspirieren, ein erfülltes Leben zu führen, ist für mich auf meinem Weg zur Herzensangelegenheiten geworden.

Leben bedeutet Veränderung und ist im ständigen Wandel. Daher bin ich gespannt, was es mir noch bringt und wie diese Reise weitergeht. Wenn du darüber auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dich hier zu meinem Newsletter anmelden.